• Sicher mit dem E-Bike unterwegs

Sicher mit dem E-Bike unterwegs

31.03.2021

E-Bikes liegen im Trend. Doch wie sollten sie versichert sein? Die Antwort hängt vom Preis und von der Geschwindigkeit ab.

2018 war bereits jedes dritte verkaufte Velo in der Schweiz ein E-Bike. Die Auswahl des richtigen Bikes hat auch grossen Einfluss auf die Versicherung. Reicht die Tretunterstützung nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, sind sie normalen Fahrrädern gleichgestellt. Bei einem Unfall deckt die Privathaftpflichtversicherung die Schäden an Dritte.

Zusatzversicherung gegen Diebstahl und Beschädigung
Bei der Hausratversicherung sollte der Wert des E-Bikes in der Versicherungssumme berücksichtigt werden. Damit ist es gegen Feuer und Elementar-Ereignisse versichert, allerdings nicht gegen Diebstahl oder Beschädigung. Dazu braucht es Zusatzversicherungen wie «Diebstahl auswärts» in der Hausratversicherung. Mit einer «all risk»-Versicherung sind Velos auch gegen Beschädigung oder Zerstörung versichert. Gerade bei E-Bikes oder teureren Modellen lohnt sich das.

Obligatorischer Fahrausweis für E-Bikes bis 45 km/h
Stärkere E-Bikes mit Tretunterstützung bis 45 km/h benötigen wie Mofas ein gelbes Kontrollschild mit einer gültigen Vignette für eine obligatorische Haftpflichtversicherung. Der Lenker benötigt den entsprechenden Fahrausweis. Diese Fahrräder fallen auch nicht unter die Hausratversicherung. Sie sollten über eine spezielle Kaskoversicherung versichert werden. Eine Zusatzversicherung Motor-/Elektromotorfahrräder deckt Schäden durch Beschädigung etwa nach einem Sturz oder einem Diebstahl.

Assistance-Versicherung bei Pannen
Ob schnell oder langsam: Die Assistance-Versicherung schützt zusätzlich bei Pannen – so sind diverse Kosten wie das Abschleppen oder der Rücktransport gedeckt. Nach einer Panne oder Fahruntauglichkeit des Bikes werden zudem die Mietkosten für ein Ersatzbike übernommen.

Marc Bollag, Verkaufsleiter, Generalagentur Thurgau Helvetia Versicherungen in Frauenfeld